Projects 1:1

Spielraum

als Paradigma experimenteller Arbeit

Künstlerisch-architektonische Installation Im Kraftwerk KG17

Wir erfahren ein zunehmendes Interesse an der Handlungsfähigkeit anderer Wesenheiten als (nur) des Menschen. Diese Wesenheiten können Tiere oder Pflanzen sein, aber auch Materialien oder einfach “Materie” (matter). Wie verändert sich unsere Welt, wenn wir diese Handlungsfähigkeit zulassen oder sogar einladen? Wie müssen wir uns verändern, um ihr Raum zu geben? Was bedeutet das für künstlerische Arbeit oder architektonische Gestaltung, wenn diese nicht mehr allein das Produkt unseres menschlichen Gestaltungswillens ist? … more

(un)control

Die Ausstellung (un)control zeigt Ergebnisse eines Seminars mit Architekturstudierenden der Universität Innsbruck. Im Seminar wurden die Spielräume von Kontrolle im Akt des Entwerfens untersucht. Das Entwerfen wird weder als Top-down noch als reiner Bottom-up-Prozess verstanden, sondern vielmehr als ein Akt der Verhandlung zwischen der Absicht des Entwerfenden und anderen Kräften, die innerhalb des Prozesses sorgfältig choreografiert werden; im konkreten Fall des Seminars ist das der Formwille eines Materials. Unter diesem Gesichtspunkt findet das Entwerfen nicht als hierarchischer Akt, sondern in … more

sophia builds _ Architekturtage 2022

Antworten auf diese Fragen geben zwei am Institut für experimentelle Architektur/Hochbau der Universität Innsbruck entwickelte Design-Build Projekte: „Chamäleon“ und „TAKKA“.

Mit dem Auftrag und Wissen, dass Lernprozesse in engem Zusammenhang mit den räumlichen Umgebungen stehen, in denen sie stattfinden, und die neuen Visionen für die Bildung des 21. Jahrhunderts auch eine räumliche Entsprechung finden müssen, arbeitet das Institut für experimentelle
Architektur/Hochbau in Kooperationen mit der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) und der Marktgemeinde Nenzing.

In jeweils interdisziplinär begleiteten Studierendenwettbewerben wurden experimentelle … more

sophia builds _ Lange Nacht der Forschung

Antworten auf diese Fragen geben zwei am Institut für experimentelle Architektur/Hochbau der Universität Innsbruck entwickelte Design-Build Projekte: „Chamäleon“ und „TAKKA“.

Mit dem Auftrag und Wissen, dass Lernprozesse in engem Zusammenhang mit den räumlichen Umgebungen stehen, in denen sie stattfinden, und die neuen Visionen für die Bildung des 21. Jahrhunderts auch eine räumliche Entsprechung finden müssen, arbeitet das Institut für experimentelle
Architektur/Hochbau in Kooperationen mit der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) und der Marktgemeinde Nenzing.

In jeweils interdisziplinär begleiteten Studierendenwettbewerben wurden experimentelle … more

sophia builds – Ausstellung in der PHT

Zu sehen sind 12 Bachelorarbeiten aus dem Studiengang des Institutes für experimentelle Architektur I Hochbau aus dem Studienjahr 2020/21 und ein Mock-Up des Siegerprojektes, welches in einem offiziellen Juryverfahren aus den 12 Studierendenprojekten ausgewählt und für die Umsetzung auf dem Grundstück der Pädagogischen Hochschule Tirol geplant wurde.

Mock-Up des Siegerprojektes

Fotorechte: Günter R. Wett

Ausstellung in der PHT

Fotorechte: Günter R. Wett

Team sophia builds

sophia builds Jurierung

Aus 12 Studierendenprojekten entwickelt und entworfen in Teams aus je zwei Studierenden im Rahmen ihrer Bachelorarbeit am Institut für experimtentelle Architektur I Hochbau im Studienjahr 2020/21, wurde nach intensivem Diskurs einer hervorragend besetzten Jury, gebildet aus VertreterInnen der Pädagogischen Hochschule und ArchitektInnen einstimmig das Projekt Chamäleon von Maja Link und Valentin Fick für den ersten Platz ausgewählt und der BauherrIn zur Realisierung empfohlen. Anerkennungspreise wurden an die Projekte NOLiA, PILLARS LEAD und break the cycle vergeben.

Jury

PHT (Nutzer): … more

Chamäleon




Verortung




Lage und Außenräume

Das Chamäleon ist frei auf der großen Wiese platziert. Rund um das Gebäude entstehen Zonen unterschiedlicher Qualitäten, die in starker Beziehung zum Gebäude stehen. Im Südwesten wird ein klimafitter Mikrowald entstehen, der einerseits Schatten spenden wird und andererseits einen Bezug zur Natur herstellen soll. Das Bauwerk verschmilzt mit seiner Umgebung. Westseits bleibt eine große Wiese erhalten, die Raum für Bewegung und Spielen bietet und zusammen mit der Terrasse des Chamäleons als Freiklasse genutzt werden … more

Ausführungsplanung




Konstruktionsprinzip

Die Modellbauweise, die von einem Stabwerk ausgeht, welches das Raumgerüst aufspannt, war Grundlage für die Entwicklung der primären Tragkonstruktion des Chamäleons.

Der über das Stabwerk gespannte Faden erzeugt mit seiner Aneinanderreihung einsinnig und zweisinnig gekrümmte Flächen. Es entsteht ein fließender Übergang zwischen Boden, Wand und Decke.




Grundriss







Schnitte & Details

Schnitt 2-2

Schnitt 4-4

Schnitt 1A-1A/1B-1B


Arbeitsmodell




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Kleines Chamäleon

Gartenwerk- und Spielzeug einen Aufbewahrungsraum zu bieten ist die Grundfunktion des Kleinen Chamäleon.
Zusätzlich entstehen Qualitäten, die weit über die reine Funktion als Stauraum hinaus gehen.




Konzept

Das Volumen des Stauraums steckt im Inneren des Würfels. Somit können die vier Seiten des Würfels mit unterschiedlichen Funktionen bespielt werden.
Die “Box” wird zu einem multifunktionalen Objekt.



Arbeitsmodell



Verortung








Das Chamäleon liegt zentral auf der Wiese, wohingegen sich das Kleine Chamäleon zwischen den Bäumen versteckt.

Ansichten

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