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Dienstag, 15. Oktober 2019 11:58
E1 & EM1 - (In)formal Drucken E-Mail
Entwerfen
E1 SS19 | LV-Nr: 848151
Typ/Stunden: EP 7,5 ECTS-AP 
LV-Betreuung: Prof. Karolin Schmidbaur, Lukas Allner, Gonzalo Vaillo, Anastasia Zaytseva
In Kombination mit: 
SE Architekturvisualisierung (Schmidbaur, Zaytseva)

EM1 SS19 | LV-Nr: 848151
Typ/Stunden: EP 7,5 ECTS-AP 
LV-Betreuung: Prof. Karolin Schmidbaur, Markus Malin, Christoph Opperer

Vertical studio

E1 & EM1 (In)formal - Strategien für Raum- und Konstruktionsbildung
FIRST MEETING: Donnerstag 10. Okt um 10:00 im 3. Stock

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Thema
Das Studio wendet sich dieses Semester wieder der Untersuchung des Zusammenhangs von Raum und Konstruktion bzw. Material zu und untersucht dabei Strukturen der belebten und unbelebten Natur als Inspiration für die Entwicklung von Raum- Prototypen. 

In der Natur wie auch in künstlichen Umgebungen finden sich sowohl strikte Ordnungssysteme, als auch (vermeintlich) chaotische Strukturen, die teilweise einzeln, gemeinsam, als Mischformen und in Abstufungen wirken, um räumliche Strukturen oder Gefüge zu bilden; oder auch, wie im obigen Zitat ausgedrückt, ist möglicherweise das Geheimnis der Natur, daß jedes Phänomen grundsätzlich immer auch Aspekte seines Gegenteils enthält. 

Der Begriff (in)formal bezieht sich hierbei auf diese verschiedenen, scheinbar gegensätzlichen, formalen und Informalen Qualitäten untersuchter Strukturen, die wir in architektonische Qualitäten übersetzen wollen und so Bedeutung und Möglichkeiten formaler und informaler Aspekte und ihr Zusammenspiel für die Architektur untersuchen. 

formal > der äusserlichen Gestalt nach, äusserlich, gestaltet, nach Plan. 
informal > nicht auf vorgegebenen Regeln, Richtlinien beruhend, sondern spontan [sich ergebend]. 
informell >  ohne (formalen) Auftrag, ohne Formalitäten, nicht offiziell, wird mit formlos, ungezwungen, zwanglos assoziiert.

Im architektonischen Kontext können sich die Begriffe formal und informal verschieden auswirken, wie zum Beispiel strukturell/organisatorisch, formal/geometrisch, konstruktiv/materiell und auch programmatisch (hier trifft eher die Bedeutung von informell zu), etc. Mehrere dieser Aspekte werden letztendlich im Entwurf berücksichtigt, Zusammenhänge untersucht, und schrittweise erarbeitet. Wichtig ist die bewusste Auseinandersetzung mit der Themenstellung und ihrer möglichen Bedeutung für die Architektur.


Ziel
Ziel des Semesters ist ein Entwurf als architektonischer Raum- Prototyp. Dieser übersetzt konzeptionelle Ansätze in einen konkreten Vorschlag einer gebäudeartigen Architektur unter Berücksichtigung von Konstruktion, Material und einer im Entwurfsprozess ge-/erfundenen Benutzbarkeit oder Funktion. Der prototypische Entwurf ist zunächst nicht verortet im Sinne eines Bauplatzes.

In der Architekturentwicklung sind grundsätzlich unterschiedliche ‚Reihenfolgen‘ möglich, wie die Themen schrittweise erarbeitet werden, in diesem Studio interessieren uns zu Beginn aber speziell strukturell/organisatorische Prinzipien.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 01. Oktober 2019 )
 
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