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Sonntag, 22. April 2018 23:05
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Schizophrenic Boolean Operations

848100 SL Orientierung / SE Grundlagen der Gestaltung

Betreuer: Peter Massin | Thomas Mathoy

Erstes Treffen: Mi. 14.03. - 14:00 am Institut

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Einführung in die konzeptionellen und methodischen Aspekte der Architektur anhand kleiner Gestaltungsaufgaben. Anwendung verschiedener Techniken wie Skizze, Modellbau, Planzeichnung und digitalen Methoden

Thema

Die Orientierung ist eine Einführung in die Auseinandersetzung in die Architekturgenese und der akademischen Welt an sich. Wir wollen uns deshalb mittels der Werkzeuge, mit denen ArchitektInnen heutzutage arbeiten, an das Genre herantasten und einen Einblick in den prototypischen Architektur-Studienalltag gewinnen.

„Schizophrenic Boolean Operations“ simuliert ein Szenario des Architekturalltags mit einer diametralen oder zumindest schizophrenen Bauherrenschaft. Die Verhandlung zwischen beiden Charakteren wird sich in der räumlichen Konfiguration und auch der Gestaltung wiederfinden bzw. das Projekt inhaltlich programmieren.

Die boolesche Operation, als ein bekannter Operator zwischen vornehmlich platonischen Körpern, soll hingegen der einfach zugänglichen (aber überreizten) Raum und Gestaltungskomposition dienen. Hier werden die selbstähnliche Addition und auch Subtraktion von Raum generelle Prinzipien sein.

Die prozessualen Herausforderungen des Projektes werden zum einen die Auseinandersetzung der homogenen digitalen Erzeugung von Architektur und zum anderen die heterogene Baukonstruktion bei der Materialisierung von Gebäuden sein. Die Fügung der unterschiedlichen Materialien und Produktionsprozesse sind hierbei wesentlich. Mit unterschiedlichen Techniken wie 2D, 3D zeichnen, Lasercutting, (CNC-Fräsen, 3D Druck), etc. werden wir uns die neuen Technologien erschließen und uns mit den Schnittstellen zwischen verschiedenen Konstruktionen, Räumen und Materialien beschäftigen.

Ziel

Es soll eine komplexe volumetrische Architektur entworfen, gezeichnet und in Modellform gebaut werden. Morphologisch generiert sich der Entwurf aus selbstähnlichen subtraktiven/additiven Prozessen. Die Entwicklung am physischen Modell soll in unterschiedlichen Materialien, Maßstäben und Porosität stattfinden.


METHODEN / METHODS - DESIGN TASK

Besonders in der Orientierung ist es wichtig eine Einführung in die üblichen bzw. kontemporären Werkzeuge der Architekturproduktion zu erhalten. Durch klar definierte Miniaufgaben innerhalb der verschiedenen digitalen Zeichen- und Fabrikationsmöglichkeiten werden wir uns an die noch unbekannten Technologien heranwagen. Die erzeugten Produkte sollen in einer geometrischen Empathie zu ihren Vorgängern und Nachbarn stehen und somit eine zusammenhängende Gestalt und Gestaltung erzeugen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. März 2018 )
 
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