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Montag, 17. Juli 2017 16:29
 
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Donnerstag, 20. Juli 2017 22:24
Technologie Grundlagen WS16/17 Drucken E-Mail
LV Nummer: 848110
LV Betreuer: Franz Sam
ABGABETERMIN: Donnerstag, 30-03-2017 12.00 am Institut (Sekretariat) 

WHAT TO DO:  technologie grundlagen-prüfungsarbeit WS 16 -17

- den RÄUMLICHEN KÖRPER der aufgabenstellung definieren – er muss erkennbar sein

- den räumlichen körper VERORTEN (an einen bestimmten auflagerpunkt oder -fläche einer zu definierenden umgebung setzen) zb die Umgebung der angabe

- in den zeichnungen MATERIALBEZOGEN gemäss dem gewählten masstab darstellen dabei das blattformat zugunsten der informationsdichte der zeichnung ausnutzen – dh die Zeichnung ist jeweils gross und informativ darzustellen

– die masstäblichkeit wird über eine masstabsleiste erwirkt, beachten dass ein GRUNDRISS für diese aufgabe immer als ein horizontal geführter SCHNITT in einer aussagefähigen schnitthöhe zu definieren ist – zb nur die stützen zu schneiden lässt unter umständen keine information über den räumlichen köper zu

- angaben über MATERIAL UND VERBINDUNG (zeichnung und beschreibung) mit mehreren aussagefähigen DETAILS in die arbeit integrieren die DETAILS REPRÄSENTATIV auswählen und in einer ÜBERSICHT verorten. details 2d als SCHNITT darstellen, sie müssen einen geometrisch affinen BEZUG zu den basiszeichnungen von grundriss und schnitt aufweisen - keine „lego“ 3d (solid) darstellung) anwenden. Die details vollständig darstellen – mit allen SCHICHTEN der geschnittenen bauteile. 

- ZEICHNUNGEN gegenüber TEXT den vorrang erteilen - die zeichnungen müssen den regeln zugeordneter NORMALRISSE der darstellenden geometrie ausnahmslos entsprechen – grundriss aufriss schnitte und ansichten müssen den selben körper darstellen. keine aufwändigen SCHAUBILDER produzieren (renderings) sondern eine handzeichnung verfertigen – die plandarstellungen können als handzeichnungen mit lineal oder cad zeichnungen ausgefertigt werden. kein meer an BEMASSUNGSKOTEN einfügen -- MASSTABSLEISTE genügt

- keine ORIGINALE abgeben und wenn, dann zumindest eine KOPIE behalten keine schwarzen HINTERGRUND-LAYOUTS mit wenigen weissen linien setzen die exakte technische beschreibung und technische zeichnung eines aus der arbeit zu wählenden verbindungsmittels ist als technische WERKSTÜCK zeichnung zu verstehen die beschreibung hat alle notwendigen begriffe technisch korrekt zu erfassen ( name-material-festigkeit-oberfläche-etc )

- ein einfaches ARBEITSMODELL mit ersatzmaterialien (papier karton plastik draht dünne holzstäbe – keine massivholz grossobjekte oder stahlkonstruktionen) zusammenfügen - FOTOS davon in die arbeit integrieren - architekturmodelle sind sehr selten in der real-materialität, sondern mit festigkeits-relativen modell-werkstoffen gebaut um die real-festigkeit abschätzen zu können.

- NAME semester und die VORBILDUNG vermerken ein unaufwändiges MAPPENLAYOUT verwenden alle SEITEN nummerieren der Name des LEHRVERANSTALTUNGSLEITERS ist nicht anzuführen das UNIVERSITÄTSSIEGEL darf nicht missbräuchlich verwendet werden (zb auf jeder arbeitsseite) das ABGABEFORMAT A4 einzelblatt berücksichtigen - keine plakate auf A4 falten abgabematerial A4 hoch – gelocht – normalgewichtiges papier - geheftet 

es ist möglich FRAGEN zur arbeit schriftlich zu stellen ( im wege der eml adresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) – diese fragen werden anschliessend gesammelt und soweit möglich beantwortet – ende der fragebeantwortung ist der beginn der sommersemesters )

die arbeit ist gemäss ABGABE-ERFORDERNIS VOLLSTÄNDIG abzugeben -unvollständige arbeiten werden vor der beurteilung ausgeschieden.

ABGABETERMIN Donnerstag 30.03.2017 um 12:00 am Institut.

FRAGEN

F: Ist die Abstützung zwingend notwendig, oder kann man darauf verzichten und es als reine Auskragung lösen?

Die kraft kann kragend aufgenommen werden, aber der "Zugang" ist von der Abstützungsseite. Die Abstützung kann auch gelenkig und oder gleitend angeschlossen werden.

F: Muss die Statik exakt stimmen und ausgerechnet werden?
Es sind keine statischen Berechnungen zu erstellen. Das Werk bezieht sich auf eine Vorlesung des ersten Semesters, dh. die statische Größe soll angenommen werden und es soll ein technisch vernünftig erscheinendes Tragwerk entstehen. Was auf alle Fälle korrekt sein muss ist, dass Aufriss, Grundriss, Schnitte und Ansichten technisch kongruent sind. Diese Zeichnungen zeigen "das selbe Objekt". Man sagt auch, die Risse sind zugeordent, zB. als zugeordnete Normalrisse.

F: Sind die beiden Auskragungen hintereinander anzuführen oder kann man sie auch nebeneinander versetzt anordnen?
Eine Auskragung ist hauptsächlich die Beschreibung eines Lagezustandes - oder eine Aussage über das Auflagerverhalten eines Tragwerks. Im Falle von TG 2016/17 ist es hauptsächlich eine Aussage, wo der "räumliche Körper" sich zu befinden hat. Das heißt er ist definitiv über dem Grabenbereich – weil der Körper aber auch von einer Seite mit einem Kragarm befestigt ist – kragt er somit aus. Die andere "Abstützung" versteht sich als Hilfsbauteil, weil dort zB der Zugang möglich wäre. Verbindet man diese Abstützung mit dem Körper wie mit dem Boden fest und unverschieblich, so entsteht gemeinsam mit dem "auskragenden" Bauteil eine andere Tragwerkswirkung, es entsteht ein sogenanntes "Sprengwerk", das den "Körper" von zwei Seiten hochstemmen kann. Für die Beurteilung ist die "reine Tragwirkung eines Kragarmes" nicht von Bedeutung, denn die sogenannte "Abstützung" ist, wenn diese zb gelenkig angeschlossen ist und so flach liegt, dass sie keine vertikalen Kräfte aufnehmen kann, dann nur ein formales, eben seitlich etwas stützendes Bauteil. Dieses könnte eben den Zugang aufnehmen, muss aber nicht.

F: Liegt die Höhendifferenz von 3 Metern zwischen den beiden Endpunkten der Auflagerflächen oder ist es die Höhendifferenz zwischen den beiden Kanten der Schlucht (wie es im Schaubild dargestellt wird)?
Die Kanten der Schlucht sind 3 Meter höhenversetzt – der Punktraster ist etwa 5m im Quadrat und dadurch kann ca. 3 Meter Höhenversatz angenommen werden. Die Lage der Stützen und Abstrebung ist frei anzunehmen, soll jedoch ein sinnvolles Tragwerk ergeben. Der Zugang kann von der einen wie der anderen Seite erfolgen.

image003.png

Vorlesungstermine:
Freitag, 07.10.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal EINFÜHRUNGSVORLESUNG
Freitag, 21.10.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal 
Freitag, 04.11.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Freitag, 25.11.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Freitag, 09.12.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Freitag, 16.12.16 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Weihnachtsferien
Freitag, 13.01.17 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Freitag, 20.01.17 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal
Freitag, 03.02.17 von 12:00 - 14:00 Uhr im Großen Hörsaal


Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Juli 2017 )
 
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