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Mittwoch, 29. März 2017 16:11
EM2 - Super high-res assembly Drucken E-Mail
WS16/17 | LV-Nr: 848152
Typ/Stunden: EP 6 ECTS-AP 12,5
LV-Betreuung: Prof. Marjan Colletti, Peter Massin

SUPER HIGH-RES ASSEMBLY
a progression towards a multi-d architecture

FINALS: Mittwoch 1.2.2017 ab 15:00 Uhr

Erstes Treffen: Mittwoch, 12. Oktober 2016, 10:00, am Institut

für den brief bitte unten auf weiter klicken!!!
m2_ws2016_500px.jpg

download: 2016 M2 brief.pdf


LERNERGEBNIS / LEARNING OUTCOME

Entwicklung der Fähigkeit komplexe entwerferische Aufgaben zu bewältigen; Vertiefung der entwerferisch-kreativen Fähigkeiten, Übung in Kommunikation und Präsentation der eigenen Arbeit.


INHALT / CONTENTS

Entwickeln gestalterischer und konstruktiver Lösungen für architektonische  Aufgaben und Schulung der persönlichen kreativen Fähigkeiten.

Das Entwerfen M2 ist die Generalprobe vor dem Abschluss des Architekturstudiums. Besonderer Wert wird auf die Fähigkeit der selbstständigen, selbstbewussten Bearbeitung und Bewältigung der Aufgabe gelegt.

Thema
„Super High-Res Assembly“ wird sich thematisch auf die exzessive Bearbeitung und Ausarbeitung einer organisatorischen einfachen Architekturaufgabe konzentrieren. Das Thema reagiert auf ein akutes Ungleichgewicht in der gegenwärtigen Baukultur.
So wie die Moderne und ihre Vorreiter auf die Unzahl von opulenten Bauten ihrer Vorgänger reagierten, muss in unserer Gegenwart auf die Unzahl an faden Nachwehen der Moderne reagiert werden. Aus den Qualitäten der Schlichtheit, Klarheit und Besonderheit ist die Tristesse der weißen Wärmedämmverbund-Diktatur geworden. Es gilt also in Reaktion auf diese Realität das natürliche Gleichgewicht zwischen Opulenz und Nacktheit wieder herzustellen.
Die zeitgenössische akademische Architekturproduktion hat in den letzten Jahrzehnt die Diskussion über die Großform mehr und mehr verlassen und thematisiert wieder verstärkt Materialisierung & Fabrikationstechniken, sowie die soziokulturellen Aspekte der Architektur. Dies hat auch zu einem sichtbaren Wechsel des Beobachtungsmaßstabs geführt. Es wird wieder genauer auf die innovative Fügung und die Qualität der Materialien an sich geachtet. Die Wahrnehmung von Architektur geschieht auf einer substantiellen prozesshaften Ebene.

Gleichzeitig finden in anderen Disziplinen Entwicklungen wie die Industrie 4.0 statt, womit auch eine hyper-individualisierte Produktion von Halbfertigteilen bis Fertigteilen in Verbindung steht. Nicht nur der Industrie, sondern auch den Architekten eröffnet sich damit ein endloses Repertoire an Objekten. Denn die Standardisierung hat sich längst selbst überholt.  Diese Quantität verwenden wir als qualitative Basis einer erfolgreichen Assembly-Strategie. 

Auch mit dem Überangebot an Planungsressourcen (Architekten und die CAD-Plan-Flut) und die Veränderung der Autorenschaft in der Architektur (obsoletes Bild des albertinischen Architekten) ist die Tiefe der Bearbeitung von Designs erheblich gestiegen.

Diese Rahmenbedingungen in Verbindung mit dem mannigfaltigen Objektangebot  der Industrie, der potenten CAM Technologien ist die Architektur wieder in der Lage zu einer erheblichen Steigerung der Auflösung bis in den kleinsten Maßstab. Die Tiefe der Planung ist eine historische Tradition und die Handwerkskunst der Architektur wie man in den (leider) nur höchst exklusiven Bauten aller Epochen beobachten kann.

Ziel

Auf Basis einer einfachen räumlichen oder objekthaften Planungsaufgabe soll ein “Assembly” entworfen werden, welches aus Millionen(!) Einzelgestalten zusammengefügt wird. Diese Einzelgestalten sind Elemente, die der gebauten oder nicht gebauten Umwelt entlehnt werden können.  Auf inhaltlich funktionaler Weise sind diese Formen und Elemente mit verschiedensten Informationsebenen zu verdichten. Das Projekt soll am Ende des Semesters so präsentiert werden, dass  der hohe Grad an Komplexität deutlich erkennbar und die inhaltliche Information kommuniziert wird.


METHODEN / METHODS - DESIGN TASK

Der Entwurf soll organisatorisch und auch funktional einfach strukturiert sein, um der Komplexität der Gesamtaufgabe genug Studien-Kapazität zu zugestehen. Der Entwurf wird sich kumulativ aufbauend strukturieren, d.h. dass eine prinzipielle Entwicklung vom Groben ins Feine bis zum Kleinsten angestrebt wird. Besonders die spezifische Auswahl einer Zeichnung, einer Simulation, einer Darstellung als Medium einer exzessiven Sprache wird uns zur Entwicklung dienen. Hier wird der sukzessive Maßstabssprung  eine der wichtigen Strategien sein. Ein erfolgreicher Prozess wird somit ab dem ersten Treffen zu abgeschlossenen Teilergebnissen für den Entwurf führen. Ein „finaler“ Entwurf, also eine Variation vieler Versuche, soll vermieden werden.

 

PRÜFUNGSMODUS / ASSESSMENT

Die Lehrveranstaltung ist ein Seminar mit immanentem Prüfungscharakter, d.h. Lehrveranstaltungsprüfung gemäß § 7 Satzungsteil, Studienrechtliche Bestimmungen.

Die Bewertung setzt sich aus der erbrachten Leistung während des Semesters und der Qualität der Leistung des Abgabeprojektes zusammen.

Es besteht Anwesenheitspflicht - nach wiederholten (3mal) unentschuldigten Fehlen muss die LV negativ bewertet werden. Abmeldungen sind nur bis 20.10.2016 (13:00Uhr) möglich.

 

ZEITPLAN / MEETING TIMES

·         mittwochs, 09:00

·         12.10.2016 – 13.10.2016 Einzelbetreuung mit individuellen Terminen, um den Besuch der Präsentation der Diplom/Masterarbeiten zu ermöglichen.

·         14.12.2016 – 15.12.2016 Einzelbetreuung mit individuellen Terminen, um den Besuch der Präsentation der Diplom/Masterarbeiten zu ermöglichen.

·         02.11. 2016 Allerseelentag, kein Seminartag

·         November/Dezember Midterm Review

·         19.12.2016 - 07.01.2017 Weihnachtsferien

·         Ausstellung: 01.02.2017

Zusätzliche Workshops können auch an anderen Tagen während des Semesters zum Aufbau von notwendigen Fähigkeiten und zur konkreten Arbeit am Projekt stattfinden.

 

ERWARTUNGEN / EXPECTATIONS

Es wird während dem gesamten Semester die volle Aufmerksamkeit erwartet, die dem HAUPTFACH Entwerfen entspricht!

Für die midterm review & die Ausstellung werden die Erwartungen abhängig von den individuellen Projekten noch bekanntgegeben.

Grundsätzlich wird ein großes Interesse an digitalen Entwurfsmethoden (CAD/CAM), Technik und vor allem Ästhetik vorausgesetzt.


ABGABE UNTERLAGEN / SUBMISSION MATERIAL

Der Abgabeumfang richtet sich individuell am jeweiligen Projekt und wird in Absprache mit den Betreuern festgelegt.

1.     Printabgabe – Darstellungen, Zeichnungen, etc.

2.     Modell

3.     Video (Projektspezifisch)

4.     Upload Exparch WIKI -– siehe www.exparch.at – exp.wiki > im sidebar navigation > Hilfe

5.     Digitale Projektabgabe – siehe www.exparch.at – Hilfe > Digitale Abgaben > Digitale Projektabgabe


AUSSTELLUNG / PROJECT SITE AND EXHIBITION

Die Ergebnisse werden am Institut ausgestellt.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. Januar 2017 )
 
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